Vom 18. Juli bis 16. August 2026 präsentiert Theater Sägewerk aus dem Karl Schubert Haus die Komödie „Lysistrate“ von Aristophanes. Geleitet von den Theatermacherinnen Peetra Jendrzejek und Alice Mortsch, öffnet das kleine Gewölbetheater unterhalb des Schlosses in Aspang wieder für einen Monat seine Pforten.
Frauen beschließen, den Krieg zu beenden – nicht mit Waffen, sondern mit Witz und Solidarität, indem sie den Männern die Freuden der Liebe entziehen. Ein ungewöhnlicher Protest, der überraschende und komische Wendungen nimmt.
Auf der Bühne stehen neun schauspielerfahrene Menschen aus dem Verein Karl Schubert Haus. Die Entscheidung für dieses Stück kam aus dem Ensemble selbst. Angesichts der täglichen Nachrichten über Konflikte und Kriege wollten die Mitwirkenden einer oft bedrückenden Wirklichkeit etwas entgegensetzen. „Lysistrate“ macht Mut, sich eine friedlichere Welt vorzustellen. So lädt das Stück ein, für einen Abend anders auf die Welt zu blicken – und dabei auch herzhaft zu lachen.
Denn bei den alten Griechen ging es keineswegs zimperlich zu. Ganz im Geiste des Komödiendichters Aristophanes begegnen dem Publikum obszöne Ausdrücke, doppeldeutige Anspielungen und so manche schräge Szene. Der Wunsch der Mitwirkenden war dabei eindeutig: „Bitte ohne Zensur!“
Wie immer sind die Besucherinnen und Besucher nach der Vorstellung eingeladen, bei griechischen Schmankerln aus der Karl Schubert Haus Küche mit den Schauspielenden ins Gespräch zu kommen.
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