Thomas Elian, Bruder Stefan Pöll, Bürgermeisterin Evelyn Artner, DEV-Obmann Franz Feldwebel, Pater Christian, Alfred Filz, Harald und Clemens Dick bei der Eröffnung der Kaiserpromenade sowie der Segnung der neu errichteten Kaiser-Stele. / Fotos: Schwendenwein (3)
Vor 115 Jahren blickte der europäische Hochadel gespannt nach Schwarzau am Steinfeld, als dort Zita von Bourbon-Parma am 21. Oktober 1911 ihren Erzherzog Karl, den späteren Kaiser von Österreich, heiratete. Nachzulesen ist die Geschichte dieses Tages ab sofort auf einer Schautafel in der „Kaiserpromenade“ entlang des Schwarza-Ufers. Die erste Tafel findet sich genau gegenüber des ehemaligen Schlosses, in dem heute die Justizanstalt untergebracht ist. Von dort an hält die Promenade nicht nur Interessantes über den einstigen Hochadel, sondern auch bemerkenswerte Fakten über die Geschichte des Ortes – von Hochwasser-Ereignissen bis zur Hexenverfolgung – bereit. Maßgeblich an der inhaltlichen Gestaltung der Tafeln beteiligte sich Ortschronist und Bürgermeister a. D. Alfred Filz.
Im öffentlichen Raum verankert
Ergänzt wird der Rundgang durch den denkmalgeschützten Tabernakelbildstock an der B54 sowie die Kaiserstele, die an Kaiser Karl I. erinnert. Letztere wurde von Clemens Dick im Auftrag seines Vaters, Harald Dick, errichtet. Bei der feierlichen Segnung der Stele und der Eröffnung der Promenade erklärte der ehemalige Schwarzauer Tierarzt, dass er schon lange den Wunsch gehegt habe, ein sichtbares Erinnerungszeichen an Kaiser Karl I., den letzten Kaiser Österreichs, im Ort vorzufinden. Seitens des Verschönerungsvereins rund um Obmann Franz Feldwelbel heißt es dazu: „Mit der Gedenksäule wurde die historische Verbindung des Ortes zur Kaiserfamilie dauerhaft im öffentlichen Raum verankert.“


Bild links: Auch Justizwachebeamtin Regina Grabenweger (Co-Autorin „Im Tal der Könige“ und die interimistische Justizanstaltsleiterin Klaudia Osztovics wohnten dem Festakt bei und setzten ein Zeichen für die zuküfntige Zusammenarbeit mit der Gemeinde.






