Foto: Egerer

Die Schlosstaverne diente historisch als traditioneller Einkehrgasthof für Herrschaften, Wanderer und Pilger auf dem Weg zur hochmittelalterlichen Burganlage des Schlosses, dessen Ursprung bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die lokale Familie Bleier sanierte das historische Wirtshaus, das vom Verfall bedroht war, detailgetreu. 

Das kleine Landhaus

Dieses über hundert Jahre alte Ausnahmstüberl der Familie Simon dient heute als Einkehrmöglichkeit für durstige Wanderer. Bis 1965 war es bewohnt. Der Hof der Familie liegt gleich gegenüber. Vier Generationen leben hier unter einem Dach, im Alter von fünf bis 74 Jahren. Die Wirtschaft ist schon seit 205 Jahren im Besitz der Familie Simon. In den Kriegswirren blieb es unangetastet und auch sonst gab es keine größeren Vorkommnisse in dieser doch langen und teilweise turbulenten Zeit. „Wahrscheinlich deshalb, weil unser Hof doch sehr abgelegen liegt“, meint die Altbäuerin Friederike. Heute lebt man von Mutter-Kuh-Haltung und Fleischproduktion. Renate und Franz Simon führen derzeit den Hof im Nebenerwerb.

Der Steinkreis

Dieser ist 300 bis 400 Jahre alt und künstlich aus zehn Granitgneissteinen angelegt und besitzt einen Durchmesser von circa sechs Metern.

Schwester Lucilla

Johanna Gottlieb war ihr richtiger Name. Sie kam als dreijähriges Kind auf den Bergbauernhof bei Krumbach zu ihren Adoptiveltern. Schon in jungen Jahren entwickelte sie ein tiefes Gottvertrauen, vielleicht schon aufgrund ihres Namens Gottlieb (Gott hat mich lieb). Schon mit 20 Jahren legte sie ihr Gelübde ab und wurde zur Schwester Lucilla bei den Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul.

Sie war in verschiedenen Kindergärten tätig, im Marienheim in Baden und schließlich im Dienst der Schule St. Marien. Sie übernahm bis zum Schluss die musikalische Gestaltung der Gottesdienste. Heuer verstarb sie im 92. Lebensjahr in Laab im Walde. 

Quelle: Wikipedia, Gemeinde, Erzdiözese