Bgm. Josef Bauer (li.) und sein Nach­fol­ger Bern­hard Brun­ner / Foto: Egerer

Bürg­er­meis­ter geht in Pension

von | Nov 26, 2018 | Archiv

Der Bürg­er­meis­ter von Aspang­berg-St. Peter, Josef Bauer, wacht seit knapp 14 Jahren über das Wohl sein­er Gemeinde. Doch nun ist die Zeit gekom­men, Abschied von der Gemein­de­poli­tik zu nehmen. „Eigentlich haben wir im Gemein­der­at schon bei der let­zten Wahl aus­gemacht, dass ich spätestens ein Jahr vor der näch­sten Gemein­der­atswahl aufhöre“, so der Ortschef.

Ein­er­seits ver­ab­schiedet er sich gerne, denn nun hat er mehr Zeit für pri­vate Dinge wie zum Beispiel Reisen oder dem Sohn in der Land­wirtschaft unter die Arme zu greifen. „Natür­lich waren all die Jahre eine inter­es­sante Zeit mit vie­len Höhen und Tiefen. Aber Pen­sion­ss­chock werde ich sich­er keinen haben“, so Bauer mit einem Schmunzeln.

Über­gabe zum Jahreswechsel

Sein Nach­fol­ger, der bish­erige Vize­bürg­er­meis­ter und Direk­tor der NMS Scheib­lingkirchen, Bern­hard Brun­ner, wollte eigentlich nie in die Kommunalpolitik.

„Der Joschi hat mich damals gebeten, mir das ein­mal anzuschauen. Dabei habe ich in den mit­tler­weile zwei Peri­o­den im Gemein­der­at fest­gestellt, dass man in der Gemein­de­poli­tik noch etwas bewirken kann“, so Brun­ner. „So kon­nten wir in den let­zten Jahren viel bew­erk­stel­li­gen: das neue Feuer­wehrhaus in St. Peter, das „Aktive Wohnen“ oder den neuen dreigrup­pi­gen Kinder­garten am Hof­feld“, freut sich Brunner.

Gemein­dearzt wird drin­gend gesucht

Sein ober­stes Ziel ist die Sich­er­stel­lung der ärztlichen Ver­sorgung. „Wir wür­den die Räum­lichkeit­en zur Ver­fü­gung stellen.“ Auch den san­ften Touris­mus will er weit­er forcieren. Gle­ich zu Beginn hat er im kom­menden Jahr vor, einen Bürg­er­meis­ter­stammtisch einzu­berufen, wo alle Ein­wohn­er ihre Anliegen, Wün­sche und Anre­gun­gen vor­brin­gen kön­nen. „Denn oft weiß man als Bürg­er­meis­ter ja gar nicht, was die Bevölkerung bewegt.“