In klei­nem Kreis traf man sich im Leit­be­trieb Molz­bach­hof, um über die Zukunfts­plä­ne der Wie­ner Alpen zu infor­mie­ren; vor der Pres­se­kon­fe­renz gab es eine Füh­rung mit Juni­or­chef Peter Pich­ler durch den Neu­bau des Molz­bach­ho­fes, der in Toma-Qua­li­tät errich­tet wur­de / Foto: Egerer

Als „Wie­ge der Som­mer­fri­sche“ bezeich­ne­te Jochen Dan­nin­ger, Lan­des­rat für Wirt­schaft, Sport und Tou­ris­mus, das Gebiet der Wie­ner Alpen. Mit der neu­en Geschäfts­füh­re­rin, der aus Baden stam­men­den Mari­el­la Kle­ment-Kapel­ler, weht nun fri­scher Wind durch den Wie­ner Alpen­bo­gen. Sie kann immer­hin auf 20 Jah­re Berufs­er­fah­rung in der Öster­reich-Wer­bung zurück­bli­cken und ihr Herz schlägt auch pri­vat für die Desti­na­ti­on. Im Molz­bach­hof in Kirch­berg stell­ten Jochen Dan­nin­ger, Micha­el Duscher, Fer­di­nand Schwarz und die neue Geschäfts­füh­re­rin ihre Zukunfts­vi­sio­nen vor.

Lang­fris­tig wol­le man das Gebiet der Wie­ner Alpen vom Sem­me­ring bis Wie­ner Neu­stadt vom Aus­flugs­ziel zur Desti­na­ti­on für Kurz­ur­laub machen. „Wir wol­len Stamm­gäs­te gewin­nen, die viel­leicht in Zukunft auch ihren Hauptur­laub hier ver­brin­gen“, so Lan­des­rat Jochen Dan­nin­ger. Man kon­zen­trie­re sich im Wesent­li­chen auf vier Din­ge: Kul­tur, Natur, regio­na­ler Genuss und Gesund­heits­tou­ris­mus. Die Regio­nen der Wie­ner Alpen (Buck­li­ge Welt, Wech­sel­land, Wie­ner Neu­stadt, Sem­me­ring-Rax sowie das Schnee­berg­land) hät­ten neben der Wach­au das größ­te tou­ris­ti­sche Poten­zi­al, man wis­se aber, dass noch eini­ge Arbeit auf alle Betei­lig­ten war­te. „Wir müs­sen uns von ande­ren Regio­nen abgren­zen und sowohl Inter­es­se für Win­ter- als auch Som­mer­tou­ris­mus wecken“, so Dan­nin­ger. Dazu müs­se man neue Gäs­te­schich­ten anspre­chen. Gleich­zei­tig sei die umwelt­freund­li­che Erreich­bar­keit ein gro­ßes Thema.

Betrie­be fördern

Leit­be­trie­be wie der Molz­bach­hof, der all die­se Kri­te­ri­en erfül­le, müss­ten geför­dert wer­den. Dazu wur­de sei­tens der Wirt­schafts­agen­tur eco­p­lus ein Betriebs­coa­ching eta­bliert. Für die neue Geschäfts­füh­re­rin ist es wich­tig, mehr digi­ta­le Lösun­gen und Ver­net­zun­gen anzu­bie­ten, „da alle Regio­nen ihre eige­ne Geschich­te schrei­ben“, so Kle­ment-Kapel­ler. „Wir müs­sen pas­sen­de Pro­duk­te ent­wi­ckeln, buch­ba­re Packa­ges anbie­ten – sozu­sa­gen die Stär­ken stär­ken, zum Bei­spiel „Hau­ben­koch trifft Hüt­ten­wirt“.
Feri Schwarz, Vor­sit­zen­der der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung und Bür­ger­meis­ter von Bad Schö­nau, fass­te die vier zen­tra­len The­men­be­rei­che der Wie­ner Alpen zusam­men: „Erleb­nis­se auf Buck­ln und Ber­gen“, „(Welt-)Kultur“, „Regio­na­ler Genuss“ sowie „Gesun­de und acht­sa­me Lebens­zeit“. Für ihn steht das gemein­sa­me Ent­wi­ckeln im Mit­tel­punkt: „Mit dem Wech­sel an der Spit­ze der Desti­na­ti­on beginnt eine neue Zeit­rech­nung. Die Erfol­ge der ver­gan­ge­nen Jah­re und das gute Kli­ma des Zusam­men­wir­kens inner­halb der Regi­on und mit der NÖ Wer­bung sol­len in den kom­men­den Jah­ren zu einem noch inten­si­ve­ren Schul­ter­schluss führen.“