Flo­ri­an Bau­er wur­de aus­ge­zeich­net / Foto: Erwin Jung

Ohne ehren­amt­li­che Berg­ret­ter wür­de so man­cher Berg­un­fall schlecht aus­ge­hen. Die Orts­grup­pe St. Coro­na-Kirch­berg wird der­zeit von 43 weib­li­chen und männ­li­chen Berg­ret­tern am Lau­fen gehal­ten. Im Rah­men der heu­ri­gen Abschluss­sit­zung wur­de Flo­ri­an Bau­er für sei­ne außer­or­dent­li­chen Leis­tun­gen für die Berg­ret­tung geehrt. Orts­stel­len­lei­ter Ger­hard Mar­schall wur­de als Obmann bestä­tigt. „Lei­der ist Josef „Pep­pi“ Eck­ler, ein Urge­stein bei der Orts­grup­pe, Ende Mai ver­stor­ben“, so Erwin Jung. „Er unter­stütz­te die Berg­ret­tung 55 Jah­re und war somit der am längs­ten die­nen­de Berg­ret­ter in St. Coro­na.“ Im ver­gan­ge­nen Win­ter ret­te­ten die Ehren­amt­li­chen bei 20 Ein­sät­zen Men­schen aus Not­si­tua­tio­nen. Ulri­ke Kerschbau­mer-Jung hat als ers­te Frau in der Orts­stel­le ihre Aus­bil­dung abge­schlos­sen. Chris­ti­an Thur­ner und Micha­el Mozeth sind eben­falls neu dabei. Beim Feri­en­spiel am 29. Juli in Kirch­berg wer­den die Berg­ret­ter schon den Klei­nen Ein­blick in ihre Arbeit geben. Der tra­di­tio­nel­le Früh­schop­pen soll am 28. August über die Büh­ne gehen.